Eröffnung des Flüchtlingsquartiers Anissa

Am Freitag, den 15. Jänner 2016, erhielten die Jugendlichen Flüchtlinge im Containerdorf am Gelände des Freizeit- und Seminarzentrums der ÖNB hohen Besuch. Caritas-Präsident Michael Landau, OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny und Bürgermeister Andreas Arbesser würdigten im Rahmen einer Pressekonferenz allen Beteiligten, die zur Entstehung und Betreuung der Flüchtlinge beigetragen hatten. Gedankt wurde den MitarbeiterInnen der Caritas für die 24 Stunden Betreuung sowie der ÖNB für die tatkräftige und großzügige finanzielle, personelle und materielle Unterstützung. Besonders hervorgehoben wurde die Initiative Langenzersdorf und die Schlüsselrolle der engagierten Freiwilligen in Langenzersdorf. Bgm Arbesser: „Ein großes Dankeschön an die Langenzersdorfer Bevölkerung, und der „Initiative Langenzersdorf“, als gelebte Bürger-beteiligung im Sinne der humanitären Hilfe!“

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Die Ehrengäste schneiden am 15. Jänner 2016 das rote Band durch und eröffnen damit Anissa

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Nach der Eröffnung geht es über das Gelände des Freizeit- und Seminarzentrums der OeNB zur Pressekonferenz

Anissa-Landau

Begegnung auf Augenhöhe: „Menschenwürde nicht nur auf dem Papier hochhalten, sondern Zusammenwirken, damit Integration gelingt“

Anissa-Arbesser-Landau-und-Novotny

Arbesser, Landau und Nowotny und betonen: „Projekte, wie dieses zeigen, was gemeinsam möglich ist, wenn alle zusammenarbeiten“

 Die Caritas der Erzdiözese Wien hat bei der Dirnelwiese am Gelände der ÖNB ein Quartier für 68 schutzsuchende Kinder, Männer und Frauen eröffnet. Das Containerdorf trägt den Namen Anissa – Arabisch für „die Freundliche“ oder „die gute Freundin“. Neben unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen finden vor allem auch Familien ein neues Zuhause und professionelle Unterstützng für den Neuanfang.

Anissa wurde im Zeitraum Oktober bis Mitte Dezember 2015 errichtet. Das Containerdorf ist seit dem 21. Dezember bezugsfertig.

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